Bogen Halle 2020/2021

21.09.2020 – Ralf Zabel, Referent Bogen

Hallo liebe Bogenschützen,

 

heute möchte ich Euch einen kleinen Zwischenstand der Planung zu unserer Hallenmeisterschaft geben.

 

Corona-bedingt gestaltet sich alles natürlich sehr schwierig, aber wir arbeiten daran, zumindest für den Fall, dass die BM stattfinden wird, alles vorbereitet zu haben. Dazu gehört, dass ich eine Sporthalle als Austragungsort organisieren konnte. Damit ist das gewohnte Datum 05./06.12.2020 als fest anzusehen und einen evtl. Außentermin brauchen wir dadurch nicht. Ihr habt also die gewohnte Zeit zur Durchführung der VM und KM.

 

Jetzt hat mir ein Kreis schon mitgeteilt, dass keine KM stattfinden wird. Deshalb ist es um so wichtiger, eine VM durchzuführen, auch wenn diese lt. neuer SpO keine zwingende Veranstaltung im Meisterschaftsprogramm mehr ist. Jedoch brauche ich diesmal diese Ergebnisse, um Zulassungsringzahlen zu ermitteln. Denn wir haben diesmal nicht so viel Platz, um alle starten zu lassen. Aus diesem Grund wird es auch keine “Sonderklassen” und Rahmenprogramme geben. Da wir allerdings den Nachwuchs nicht beschränken wollen, wird es vermutlich für Schüler C einen gesonderten Starttermin und einen anderen Austragungsort geben. Das ist allerdings noch nicht in der näheren Planung, da alles andere z.Zt. wichtiger ist. Ihr werdet spätestens mit der Ausgabe der Ausschreibung darüber informiert.

 

Aus dem Landesverband kann ich euch noch berichten, dass wir Bezirksreferenten und Mitglieder des Bogenausschusses uns letzten Samstag getroffen haben und genau die zuvor aufgeführten Gedankengänge besprochen haben. Genau wie für unsere BM gilt auch ffür die LM, dass die vorbereitenden Maßnahmen auf jeden Fall aufgenommen werden. Im Falle eines Ausfalles der BM/LM wird zumindest alles vorher geregelt worden sein. Ebenso werden die Zulassungsringzahlen für die LM in die Höhe schnellen, da hier genauso akuter Platzmangel herrschen wird.

 

Ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten und habe jederzeit ein offenes Ohr für eure Anregungen.

Neue Fortbildung beim NWDSB: “Fachschießsportleiter Bogen”

LIGA 2020/2021

01.09.2020 – Detlef Otten, Referent Liga

Im Wettbewerb LG-Auflage begrüßen wir die Mannschaften SV Ocholt-Howiek II und BSV Cloppenburg als neue Liga-Schützen. Da sich auch hier zwei Mannschften kurzfristig abgemeldet haben, bleibt es bei den fünf Mannschaften in der Bezirksliga. Da eine abgemeldete Mannschft in der Bezirksoberliga geschossen hat, bleibt der SV Metjendorf in der Bezirksoberliga und füllt diese Gruppe auf.

Für den Wettbewerb Luftpistole gibt es diese Saison leider keine Liga, da sich auch hier zwei Mannschften kurzfristig abgemeldet haben und sich noch eine Mannschaft von den verbleibenden drei Mannschften gegen eine Durchführung mit lediglich drei Mannschaften ausgesprochen hat.

Leider haben sich einige Mannschaften aus der Bezirksliga LG abgemeldet. Aus den verbleibenden Mannschaften habe ich jetzt eine Gruppe gemacht, damit nicht nur drei bzw. vier Wettkämpfe stattfinden. Somit finden jetzt für jede Mannschaft acht Wettkämpfe statt.

Auch die Relegation wird dadurch reduziert auf zwei Mannschaften, den siebten aus der BOL und den zweiten aus der BL. Die Relegation ist für den 30. Januar 2021 geplant.

Bitte beachtet die Landesvorschriften zur Corona-Pandemie und holt euch bei Bedarf weiteren Support bei euren zuständigen Ämtern. Ich lege das Hygiene-Konzept des NWDSB vom 15.08.2020 bei.

Trotzdem hoffen wir auf einen guten Verlauf des Liga-Betriebes und wünschen den Mannschaften viel Spaß und gut Schuss.

Änderungen im Waffenrecht zum 01. September 2020

Zum 1. September tritt das neue Waffengesetz vollständig in Kraft. Dann werden auch einige Waffen mit großen Magazinen verboten. Sportschützen dürfen zudem nur noch maximal zehn Waffen besitzen. Zudem dürfen die Bundesländer an belebten Orten und in Bildungseinrichtungen ab September Verbotszonen für Waffen und Messer einrichten.

Änderungen des Waffenrechtes ab dem 01. September 2020 (NWDSB – Frank Pingel)

Vom DSB gibt es hierzu eine sehr gute und detaillierte Präsentation aus einem Webinar des Deutschen Schützenbundes.

Dieses Webinar liegt auch in Form eines Films mit allen Erläuterungen vor und kann im Internet unter https://www.youtube.com/watch?v=b2RfdP9gis8 aufgerufen werden.

 

Für unsere Vereine ergeben sich – kurz und knapp – folgende Änderungen:

  • Nach dem Erwerbsbedürfnis, an dem sich nichts ändert, wird zukünftig 5 und 10 Jahre nach dem Ersterwerb geprüft, ob das einmal erteilte Bedürfnis noch fortbesteht. Dazu muss der Waffenbesitzer pro Waffengattung (Kurz- / Langwaffe) mit einer seiner Waffen nachweisen, dass er regelmäßig schießt. Ein regelmäßiges Schießen liegt dann vor, wenn einmal pro Quartal bzw. sechsmal im Jahr die Schießaktivität im Referenzzeitraum (zwei Jahre) belegt werden kann. Nach zehn Jahren genügt für das Fortbestehen des Bedürfnisses eine Bescheinigung über die Zugehörigkeit zu einem Schießsportverein.
  • Es bleibt bei Vorderladerwaffen sowie Armbrüsten alles beim Alten.
  • Vor der Genehmigung des Erwerbs von Feuerwaffen wird zukünftig regelmäßig eine Verfassungsschutzabfrage durchgeführt.
  • Magazine mit einem Fassungsvermögen von mehr als zehn Patronen für Langwaffen sowie 20 Patronen für Kurzwaffen werden als “verbotene Gegenstände” eingestuft. Trotz deutlichem Vortrag hierzu ließen sich die Politiker von dieser Verschärfung, die in benachbarten Nationen sehr viel schützenfreundlicher umgesetzt wurde, nicht abbringen.
  • Im Bereich der Schießstandsachverständigen gibt es nun eine Öffnungsklausel für die Bundesländer. Diese ermöglicht es ihnen, die Qualifikationsanforderungen für die Anerkennung als Schießstandsachverständiger sowie das Verfahren der Anerkennung selbst zu regeln. Dies könnte somit wieder zu einer besseren bundesweiten Verfügbarkeit an Schießstandsachverständigen führen (s.u.), da nicht mehr ausschließlich öffentlich bestellte und vereidigte Schießstandsachverständige zum Einsatz kommen können.

Zudem gibt es im Zuge dessen auch Änderungen für das Nationale Waffenregister (NWR). Diese sehen wie folgt aus: 

  • Jeder Waffen-Besitzer bekommt eine persönliche ID für das Nationale Waffenregister, eine NWR-ID. Dieser Nummer ist ein „P“ vorangestellt. Diese ID entspricht den Datenschutzrichtlinien, da sie verschlüsselt aus unterschiedlichen Daten generiert wird.
  • Jeder Jäger und Sportschütze erhält zusätzlich eine Erwerbs-ID. Gekennzeichnet durch ein „E“. Die persönliche NWR- sowie die Erwerbs-ID werden vom Amt in die jeweilige Waffenbesitzkarte eingestempelt.
  • Alle Schusswaffen und wesentlichen Waffenteile erhalten eine ID, diese wird durch ein „W“ bei Schusswaffen und ein „T“ bei wesentlichen Waffenteilen geführt. Das führende wesentliche Waffenteil bei Langwaffen ist das Gehäuse und bei Kurzwaffen das Griffstück. Weitere wesentliche Waffenteile sind u.a. der Lauf und der Verschluss bzw. Verschlusskopf.
  • Alle NWR ID Nummern sind 21-stellig.
  • Beim Ver-/Ankauf von Waffen müssen alle vorgenannten IDs des Käufers und Verkäufers bekannt sein. Sie sollten auf dem Kaufvertrag festgehalten werden.
  • Bei einem längeren Verbleib der Waffe beim Büchsenmacher müssen die IDs bekannt sein und beim NWR gemeldet werden. Das übernimmt in der Regel der Büchsenmacher/Händler.
  • Die An- und Abmeldefristen von Waffen belaufen sich nach wie vor auf 14 Tage.
  • Zum Kaufen von Munition genügt nach wie vor der Jagdschein, die WBK mit eingetragenem Munitionserwerb oder der Munitionserwerbschein.

Der DSB empfiehlt allen Waffenbesitzern, ihre persönliche NWR- und die Erwerbs-ID bei der zuständigen Behörde frühzeitig abzufragen. Am besten informieren Sie sich vorab, wie die zuständige Ordnungsbehörde das Verfahren zum Eintrag der IDs in die WBK vornehmen möchte.

 

Die Waffenbehörden werden sicher eine längere Umsetzungsphase für die Einführung und Vergabe der IDs benötigen. Empfehlung: bei der Behörde nur anzufragen, wenn ein konkreter Anlass (Änderungen in der WBK etc.) vorliegt, auch um Bearbeitungszeiten in dringenden Fällen nicht unnötig zu verlängern.

 

Die ursprünglich wesentlich härter geplante Waffenrechtsänderung (z.B. Nachweis des regelmäßigen schießsportlichen Einsatzes aller in WBKs aufgeführten Waffen!) konnte verhindert werden, weil der Deutsche Schützenbund durch eine direkte Intervention über den bayerischen Innenminister beim Bundesinnenminister einen erheblichen Einfluss ausüben konnte. Hierauf wird im auch im Video nochmals indirekt eingegangen. Dieses zeigt, wie wichtig die Schlagkraft eines Dachverbandes für die Durchsetzung der Interessen Aller ist!

Hygiene-Konzept Sport

Die Verordnungen im Rahmen der Corona-Pandemie ändern sich ständig. Momentan gilt für Vereine im Bezirk des OSB das Hygiene-Konzept des NWDSB, siehe Hygienekonzept_NWDSB_Sport_15.08.2020a. Wie für das LLZ gilt diese Verordnung für alle angeschlossenen Bezirke und Vereine.

Die Verordnungen der Kommunen/Landkreise können allerdings von der nds. Verordnung abweichen. Es ist daher ratsam, sich darüber jeweils vor Ort zu informieren.