Außerordentliche Delegiertenversammlung in Harkebrügge

Am gestrigen Dienstagabend hat der Oldenburger Schützenbund in Harkebrügge seinen außerordentlichen Delegiertentag abgehalten. Neben den rund 250 Delegierten waren mit Torsten Sulenski und Dirk Sieker auch der kommissarische Präsident und Vizepräsident des NWDSB vor Ort – ein wichtiges Zeichen, immerhin ist die finanzielle Situation des NWDSB Anlass der Veranstaltung.

Nachdem die Präsidentin des Oldenburger Schützenbundes, Marion Siemer, die Versammlungsteilnehmer begrüßt hat und die Formalien abgehandelt waren, stellte sie der Versammlung Bernd Schumacher, Mitglied der Arbeitsgruppe Finanzen, vor. Sie betonte dabei noch einmal, dass die Mitglieder der Arbeitsgruppe weder Teil des Präsidiums des NWDSB sind, noch weisungsbefugt in irgendeiner Form seien. Alle Anregungen aus den jeweiligen Arbeitsgruppen sind lediglich Handlungsempfehlungen.

Bernd Schumacher stellte dann das Finanzkonzept der Arbeitsgruppe den Delegierten umfangreich vor und beantwortete dabei auch alle aufkommenden Fragen. Für einen Moment der Irritation sorgte der Hinweis eines Delegierten, dass die Zahlen mathematisch nicht stimmig seien – es konnte jedoch herausgestellt werden, dass lediglich die Darstellung durch das einrücken der betreffenden Zeilen von Teilergebnissen zu einer falschen Interpretation und daher zu falschen Ergebnissen geführt haben. Die Ergebnisse, die die AG Finanzen ermittelt haben, sind aber tatsächlich korrekt, lediglich die Darstellung ist etwas ungünstig gewählt, auch Bernd Schumacher sah dort im Nachhinein Verbesserungspotenzial.

Zur Versammlung lagen zwei Anträge, einer aus dem Kreis Cloppenburg, der auf verbindliche Ablehnung der Beitragserhöhung lautete, sowie einer aus dem Schützenverein Petersfehn, der auf Zustimmung unter Transparenzauflagen lautete, vor. Ergebnis der Abstimmungen über die Anträge: Der Oldenburger Schützenbund erkennt den Finanzbedarf des NWDSB grundsätzlich an und stimmt einer Beitragserhöhung zu. Gleichzeitig werden dem NWDSB zwingende Transparenzauflagen gemacht.

Nach Abstimmung der Anträge endete die insgesamt sehr harmonische Delegiertenversammlung um 23:20 Uhr.

Das Präsidium des Oldenburger Schützenbund möchte sich auch an dieser Stelle noch einmal bedanken beim Schützenverein Harkebrügge und Jimmy Nemeyer für die Bereitstellung ihres Festzeltes für diese Veranstaltung, bei Bernd Schumacher für die umfangreiche Präsentation und das beantworten der Fragen der Delegierten – und nicht zuletzt auch bei den Vizepräsidenten des NWDSB für Ihre offenen und ehrlichen Worte.

 

Deutsche Meister in München

In der letzten Woche fanden auf der Olympiaschießanlage in Hochbrück die Deutschen Meisterschaften 2026 statt – und dabei haben auch einige Starter aus unserem Bezirk richtig was abgeräumt!
Ralf Lehmann vom SV Ocholt-Howiek gewann eine der ersten Medaillen für den OSB in diesem Jahr: Er errang Silber in der Disziplin KK3x20 in der Klasse Herren II. Marie Hegemann (Dinklage) gewann Bronze in der Disziplin LG Para. Renko Stille gewann Silber nach Stechen beim Skeet der Jugendlichen. Tim Focken (Etzhorn) gewinnt Gold im KK Liegendkampf in der Klasse Para SH2/AB2 mit Hilfsmittel, Tjark Liestmann Silber in der Klasse SH1/AB1 ohne Hilfsmittel.
Marco Hummler gewann Silber in der Klasse Herren III – und Gold in der Disziplin KK 3×40.  Jutta Günnemann (Hankhausen) gewann Gold mit dem LG in der Klasse Damen V – Aloys Brundiers Silber mit dem Zimmerstutzen in der Klasse Para SH2/AB2 mit Hilfsmittel.
Ulrike Budde gewann Gold mit dem KK auf 100m in der Klasse Damen III und die Herren III Mannschaft des WTC Oldenburger Münsterland Bronze mit der Flinte im Trab. Arend Schiplage gewinnt in der Jugend ebenfalls Bronze.
Wir haben bereits in der letzten Woche Inhalte auf Instagram und Facebook geteilt, die wir euch hier auch noch einmal präsentieren möchten.

 

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